William R. Fowler (Foto) ist Scientology-„Geistlicher“, OT VII und spendete darüber hinaus zwischen 200.000 und 250.000 Dollar für diverse Einrichtungen von Scientology. Geld, das er nicht hatte – und seine Software-Firma Fowler Software Design schon gar nicht.

Thomas P. Ciancio war kein Scientologe, aber Teilhaber und Chefprogrammierer der Firma und er wollte das Geld, das ihm zustand – es ging um 9.900 Dollar.

Thomas Ciancio
Thomas P. Ciancio …

Am 30. Dezember 2009 machten sich Fowler und Ciancio einen Termin für die Geldübergabe aus, bei dem Fowler Ciancio als erstes ein Papier unterschreiben ließ, dass er danach aus der Firma ausscheiden müsse.

Dann stand die Scheckübergabe an – aber anstelle eines Schecks zückte Fowler eine Glock und schoss Ciancio dreimal in den Kopf.

Ende Februar 2011 verurteilte ihn das Gericht zu lebenslanger Haft wegen kaltblütigen Mordes und verhaftete ihn noch im Gerichtssaal.

Rex_Fowler

Im Prozess wurde die Rolle von Scientology nicht berücksichtigt – wie so oft.

Würde man nur ein wenig tiefer schürfen, hätte man sehr schnell herausgefunden, dass Ciancio das gemeinsame Unternehmen sowieso verlassen wollte, da Fowler Geld an Scientology gespendet hatte. Geld, das eigentlich dem gemeinsamen Unternehmen gehörte.

Aber niemand ging darauf ein. Den Hinterbliebenen Ciancios, Ehefrau und vier Kinder, sprach man Beileid aus und das Gericht schloss die Akten. Dabei wäre genau dieser Aspekt das erhellende Motiv der Tat gewesen.

Nachfolgend Berichte von FOX NEWS, NBC und ABC …

Zum Weiterlesen die Denver PostArtikel 1 und Artikel 2