Die 35-jährige Jocelyne Dorfmann, Mutter von zwei Kindern, absolvierte das Narconon-Programm in Grancey sur Ource (bei Dijon) und starb am 22. November 1984 an unbehandelter Epilepsie.

Die nicht gegebene ärztliche Ausbildung bzw. Versorgung ist eine der Hauptsachen für die Unglücksfälle in Narconon, die einzig und alleine auf die Scientology-„Vorgaben“ schwören – Dorfmann setzte ihre Medikation ab und nahm stattdessen hochdosierte Vitamine zu sich, absolvierte exzessive Saunagänge usw.

In einem Urteil vom 9. Jänner 1987 verurteile das Bezirksgericht in Dijon u.a. den stellvertretenden Leiter Bernard M., da keinerlei Vorsorge gegeben war, um im Akutfall den Patienten helfen zu können.

Das Gericht: „Wenn Jocelyne Dorfmann beschlossen haben soll, ihre Medikation zu reduzieren, dann tat sie dies mit dem Risiko der Einschränkung ihrer Gesundheit. Die Angeklagten haben sie aber nie darüber aufgeklärt bzw. gewarnt, dass sie dabei ärztliche Unterstützung bzw. Begleitung benötigen würde.“

In weiterer Folge wurde Narconon in Grancey sur Ource vom Gericht geschlossen.