Die Süddeutsche Zeitung/Jetzt schrieb dazu: „Uwe Stuckenbrock war 45 Jahre alt, als er starb. Der Stuttgarter litt seit Jahren an Multipler Sklerose, eine Krankheit, die zum Tode führen kann. Doch Uwe Stuckenbrock hätte noch Jahre am Leben bleiben können, wenn er die richtigen Medikamente bekommen hätte. …

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Uwe mit Ehefrau Laurisse ,,,

Uwe Stuckenbrock war Mitglied in der „Sea Org“, der Elite-Organisation von Scientology. Später aber wurde er in ein RPF (Rehabilitation Project Force) versetzt. RPFs dienen als Art Straflager, in das Mitglieder nach Verstößen gegen die Richtlinien der Organisation – laut Scientology „freiwillig“ – versetzt werden. Nach Informationen des Scientology-Aussteigers Bruce Hines kam Uwe Stuckenbrock 2001 (nach anderen Informationen bereits 1997) in die „Pacific Area Command Base (PAC Base)“ in Hollywood, California. Spätestens seit dem Jahr 2003 litt er an Multipler Sklerose. …

Nach Informationen von Ex-Scientology-Mitgliedern und Kritikern wie Chuck Beatty sind die Zustände in den RPFs verheerend. Die Kombination aus wenig Schlaf, viel Arbeit und permanentem Stress schwäche selbst körperlich vollkommen Gesunde. Im Fall von Uwe Stuckenbrock führte fehlende Medikation und ungesunde Lebensbedingungen zu einem vorzeitigen Tod.“

Hier der ganze Artikel …

Uwe Stuckenbrock starb im Oktober 2008.

Markus Stuckenbrock versucht seither, den Tod seines Bruders aufzuklären, aber er prallt, wie so viele Menschen vor ihm, auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens, die Scientology darum errichtet hat.

In einem chronologischen Bericht hat Markus die wesentlichen Stationen seines Lebens beschrieben – und sie sich dabei auch von der Seele geschrieben …

In der ARD-Dokumentation Die Seelenfänger – Wie Scientology Menschenleben zerstört (2010) wurde der Tod Uwes und die Suche von Markus Stuckenbrock thematisiert (ab Minute 14:12) …