Die 51-jährige Schweizerin Margerit Winkelmann lief am Morgen des 11. Jänner 1980 voll bekleidet in das nahe gelegene Meer in Clearwater. Sie ging nochmals zurück zum Strand,  bevor sie sich mit dem Gesicht voraus ein zweites Mal ins Meer stürzte.

Als die Polizei eintraf, trieb sie regungslos im Wasser, ein Scientology-Prospekt in ihrer Hand.

Ihr Mann, Ernst Winkelmann, gab an, dass sie in psychiatrische Behandlung war und Scientology diese durch ihr Vitamin-Sauna-Programm (Purification Program) ersetzen wollte.

Kurze Zeit vor ihrem Selbstmord hatte Margerit Winkelmann zu ihrem Mann gesagt, dass „sie sich besser fühlte, als sie Lithium genommen hatte“.

Die Gerichtsmedizinerin bemerkte, dass es unvertretbar war, bei jemandem das Lithium abzusetzen, ohne eine entsprechende Überwachung anzubieten.

Lithium wird in Form einiger seiner Salze bei bipolarer Störung, Manie und Depressionen eingesetzt bzw. zur Steigerung der Wirksamkeit in Verbindung mit Antidepressiva.

Foto: Tampa Bay Times