Der 28-jährige Patrick Desmond starb am 10. Juni 2008 an einer Überdosis Heroin – während er eigentlich in der Betreuung“ von Narconon-Georgia stand.

Die Vorgeschichte: Patrick litt an Alkoholsucht und bekam 2007 die gerichtliche Auflage, sich in einer adäquaten Einrichtung behandeln zu lassen. Seine Eltern machten sich kundig und kamen auf Narconon, das dies zu versprechen schien.

Vor allem die Direktorin und Gründerin der Scientology-Einrichtung, Mary Rieser, versicherte sowohl den Eltern von Patrick Desmond, als auch gegenüber der vom Gericht bestellten Koordinatorin, Lisa Mooty, dass der stationäre Aufenthalt bei Narconon ständige Behandlung und Betreuung beinhaltete.

Desmond Patrick 3

Was Rieser verschwieg: Narconon-Georgia besaß für die stationäre Behandlung von Drogenabhängigen gar keine Lizenz der Gesundheitsbehörde!

Während des „Programms“ wurde Patrick offenbar erlaubt worden, die Narconon-Einrichtung zu verlassen, worauf er sich mit Rauschgift eindeckte, mit dem er keinerlei Erfahrung hatte. Er injizierte sich eine Überdosis, an der er verstarb. Die Gerichtsmedizin bestätigte dies: „Vergiftung durch Ethanol und Morphium“.

Mary C. und Patrick C. Desmond, seine Eltern, strengten 2010 ein Gerichtsverfahren an, in dem sowohl Narconon-Georgia, als auch Narconon-International, wegen der Umstände des Todes ihres Sohnes angeklagt wurden.

In erster Linie geht es dabei darum, dass die Aufsichtspflicht von Narconon vernachlässigt worden war, wodurch ihr Sohn die Möglichkeit hatte, das Gelände zu verlassen und das erste Mal in seinem Leben mit Heroin in Kontakt zu kommen.

Seine Eltern richteten auf YouTube eine Memory Page ein …